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GERICHTSGUTACHTEN:

Beauftragung durch ein Gericht:

Gerichtsgutachten werden in einem Gerichtsverfahren benötigt und direkt durch das Gericht beauftragt. Unser Sachverständiger für Immobilienbewertung schließt hier keinen Vertrag, sondern wird vom Gericht beauftragt. Einen Gerichtsauftrag kann unser Sachverständiger wegen seiner öffentlichen Bestellung und Vereidigung durch die IHK als Immobiliengutachter nur aus besonderem Grund ablehnen. So ein Grund könnte eine private Freundschaft mit einer der beiden Parteien sein. Es ist vom Sachverständigen während der Abwicklung der Immobilienbewertung in jedem Fall der Eindruck einer persönlichen Beeinflussung oder Befangenheit zu vermeiden.

Der Gutachtenauftrag und die Fragestellung werden in einem Beweisbeschluss durch das Gericht formuliert. Der Sachverständige hat diese Fragen exakt zu beantworten. Besondere Fragen, die über den Beweisbeschluss hinausgehen, müssen unberücksichtigt bleiben.

Sollte der Immobiliensachverständige Fragen haben, so werden diese an das Gericht gestellt. Diese Vorgehensweise soll eine Beeinflussung durch eine der beiden Parteien verhindern. Die Bezahlung erfolgt durch das Gericht. Die Höhe des Honorars ist durch das JVEG (Justiz-Vergütungs- und Entschädigungsgesetz) festgelegt und wird anders zum Privatgutachten nicht frei vereinbart.

Die für das Gericht zu erstellenden Gutachten betreffen oft Hauswerte und Vorgänge, die weit in der Vergangenheit liegen. Teilweise werden Werte aus den 80er Jahren oder früher benötigt. Für das Immobiliengutachten oder zur Beantwortung der gestellten Fragen recherchiert unser Sachverständiger aufwendig in alten Unterlagen, bei Behörden und Verbänden sowie in Archiven. Um die damaligen Verhältnisse und Werte zu verstehen und auch für die Gerichtsparteien verständlich darzulegen, ist viel Einsatz, eine fundierte Ausbildung und Beharrlichkeit von dem Sachverständigen für Immobilienbewertung gefragt.

Wann wird ein Gutachten in einem Gerichtsverfahren benötigt?

Bei einer Scheidung möchte ein Ehepartner die gemeinsame Immobilie übernehmen und soll den (aus der Immobilie ausgezogenen) Partner auszahlen. Über den Wert herrscht Uneinigkeit. Es kann auch sein, dass der Zugewinn während der Ehe ermittelt wird und dafür die Immobilienwerte zum Anfang und Ende der Ehe festgestellt werden müssen.
Bei der Immobilienbewertung wird auch den Mietwert für ein Haus oder eine Wohnung festgestellt. Dieser wird für den im Haus wohnenden Ehepartner als Vorteil beim Unterhalt angerechnet.

In einem Verkehrswertgutachten werden auch Mängel an der Immobilie festgehalten, die zu späteren Schadensersatzansprüchen führen können: Um die Differenz zwischen einwandfreiem und mängelbehaftetem Gebäude feststellen zu können, ist eine Immobilienbewertung nötig.

Immobilienbewertung wird über ein Privatgutachten beauftragt, welches dem Gericht vorgelegt werden muss:

Beispiel: Verkauf durch einen gerichtlich bestellten Betreuer für eine unter Betreuung stehende Person.
Ein Betreuer verkauft die Immobilie einer betreuten Person oder eine betreute Person hat geerbt. Das Gericht möchte sicherstellen, dass die Immobilie zum angemessenen Preis verkauft wird oder der Erbteil richtig berechnet ist. Hierfür muss dem Gericht ein Verkehrswertgutachten vorgelegt werden. Der Verkaufspreis der Immobilie sollte den festgestellten Verkehrswert nicht unterschreiten.

Beispiel: Erbauseinandersetzung und Auszahlung eines Miterben.
Von einem Erben muss auf Verlangen des anderen Erben der Wert der Immobilie durch ein Gutachten nachgewiesen werden. Ein typischer Fall ist eine Schenkung durch die Eltern in der Vergangenheit bei der ein Wohnrecht oder Nießbrauch eingeräumt wurde. Im Erbfall sind Berechnungen für den vergangenen Wert des Hauses und der Rechte anzustellen.

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